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Servicekonto NRW

Einmal online registrieren und danach eine einzige digitale Identität für alle E-Government-Dienste und Online-Anwendungen des Landes NRW nutzen, das ist das Ziel des sogenannten Servicekonto NRW.

Die technische Entwicklung dieses geplanten "Standards" ist eine Gemeinschaftsproduktion verschiedener kommunaler Rechenzentren (Stadt Münster, KDVZ Citkomm, KRZ Minden-Ravensburg/Lippe, KRZN, Citeq, regioIT und Governikus KG) unter Federführung des KDN (Dachverband kommunaler IT-Dienstleister) – unterstützt durch das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW. anatom5 wurde in diesem Projekt mit der Entwicklung des User Interface und der technischen Umsetzung der Barrierefreiheit nach den Vorgaben der BITV beauftragt. Nebenbei hat anatom5 auch das Signet für das Servicekonto beigesteuert.

Vorstellung zur CeBIT 2017

Erstmalig vorgestellt wurde das Servicekonto NRW auf der CeBIT im März 2017. Die rechtliche Grundlage bildet das sogenannte E-Governmentgesetz NRW, welches Länder und Kommunen ab Anfang 2018 verpflichtet, eine entsprechende Online-Identifizierung als Bürgerservice anzubieten. Für das Sericekonto wird ein Berechtigungszertifikat zum Auslesen der elektronischen Identität des Personalausweises genutzt. Dadurch soll das Vertrauen der Bürger von vorneherein gestärkt werden. Die Datenhoheit und die Hoheit über das eigene Servicekonto liegen beim Bürger.

Roadmap – Servicekonto NRW freigegeben

Anfang September 2017 ist das Servicekonto zur Anbindung an Verwaltungsportale freigegeben worden. Für Hartmut Beuß Beauftragter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Informationstechnik ein Meilenstein in der Entwicklung des E-Government in NRW. Ein Konto, ein Standard. Das ist der Plan. Zunächst startet das Servicekonto NRW mit einer einfachen Registrierung über Benutzername und Passwort und der sogenannten "Ausweis-App". Smartphone-Authentifizierung und Unternehmenskonten sollen folgen. In einem weiteren Schritt soll das Servicekonto NRW deutschlandweit und später sogar europaweit ausgerollt werden.

Barrierefreiheit und Usability-Konzept

In enger Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat anatom5 das Usability-Konzept und die technische Grundlage der Barrierefreiheit der webbasierten Anwendung entwickelt. Mithilfe von Wireframes wurde zunächst das grundsätzliche Usability-Konzept abgestimmt. Auf dieser Basis hat anatom5 dann das Frontend-Design der Anwendung entwickelt und pünktlich zur CeBIT als barrierefreies Webinterface als Templates zur Integration in die Servicekonto-Anwendung bereitgestellt.

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Foto von Jörg Morsbach

Jörg Morsbach
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E-Mail: info@anatom5.de
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