Wer sich mit barrierefreien PDF-Dokumenten beschäftigt, stößt früher oder später auf PAC, veraPDF oder vergleichbare Prüfwerkzeuge. Die Ergebnisse solcher Prüfungen werden häufig als Maßstab für die Barrierefreiheit eines Dokuments herangezogen, zum Beispiel auch von Überwachungsstellen im Rahmen der BITV und des BFSG. Das ist nachvollziehbar. Schließlich braucht es objektive Kriterien und reproduzierbare Verfahren, um Dokumente bewerten zu können. Das hat aber auch Grenzen.
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PAC-Fehler – grüne Häkchen sind kein Beweis
Im nachfolgenden Beitrag zeigen wir anhand eines extra dafür erstellten Testdokuments wie groß die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist. Um die Grenzen des PDF Accessibility Checkers sichtbar zu machen, haben wir eine Demo-Datei erstellt, die – Achtung Wortspiel – den Namen „PAC-Fehler“ trägt. Die Datei ist formal sauber getaggt, besteht alle automatischen Prüfungen und ist dennoch voller Barrieren.
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Die KI-Funktion in PAC 2026 – ein Schritt nach vorn?
Mit PAC 2026 hat der PDF Accessibility Checker erstmals eine KI-gestützte Prüfkomponente erhalten. Die Erwartungshaltung ist hoch: wenn Künstliche Intelligenz semantische Muster erkennen kann, müsste sie Barrieren identifizieren, an denen rein regelbasierte Prüfungen seit Jahren scheitern. Das wäre ein großer Schritt nach vorne. Aber hält die KI-Funktion in PAC 2026 auch, was sie verspricht? Wir haben uns die KI-Funktion mal genau angesehen und ihre Leistungsfähigkeit getestet.